Impfung gegen Virusgrippe

Die Grippe-Impfsaison hat begonnen. Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut wird die Impfung für folgende Personengruppen empfohlen:

  • Personen über 60 Jahre,
  • Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen
  • Personen mit erhöhter Gefährdung durch andere Erkrankungen, wie chronische Krankheiten der Atmungsorgane, chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, Multiple Sklerose,
  • Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, HIV-Infektion,
  • Personen mit erhöhter Ansteckungsgefahr, wie z. B. medizinisches Personal und Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr,
  • Personen, die eine Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen sein können.

 

Impfung gegen Pneumokokken (häufigster Erreger der Lungenentzündung)

Gleichzeitig sollte auch an einen Impfschutz gegen Pneumokokken (senkt das Risiko einer Lungenentzündung um 40%) gedacht werden. Die Pneumokokkenimpfung wird für die selbe o.g. Zielgruppe empfohlen.

 

Gefahr durch Zecken in Baden Württemberg

Die Zahl der durch Zeckenstiche übertragenen Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME), eine gefährliche Viruserkrankung, ist in letzter Zeit speziell in Bayern und Baden-Württemberg stark gestiegen. Der Bodenseekreis gehört zu den Risikogebieten. Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de erfahren.


Ebenfalls durch Zeckenstiche kann die häufigere Lyme-Borreliose übertragen werden. Diese bakterielle Infektion ist nicht auf Risikogebiete beschränkt. Eine Behandlung erfolgt mit Antibiotika – eine Schutzimpfung ist nicht möglich.

Planen Sie eine Reise in ferne Länder?

Bevor Sie in ferne, exotische Länder reisen, sollten Sie sich unbedingt über die gesundheitlichen Risiken und über Vorsorgemaßnahmen informieren. Eine umfangreiche individuelle Beratung und eventuell notwendige Impfungen oder Medikamente (z.B. Malariaprophylaxe), erhalten Sie in unserer Praxis. Außerdem gibt der reisemedizinische Infodienst des Tropeninstituts der Universität München unter www.fit-for-travel.de wertvolle Tipps.